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Vereinssatzung des 1.Fussballclubs von 1922

Stockheim / Oberfranken

in der Fassung vom 02. Juni 1956
geändert am 01. März 1975 (§ 2 (4) Satz 1, § 3 (2), § 5 (4), § 6 (2))
geändert am 11. Mai 1979 (§ 6 (3), (5b))
geändert am 08. März 1996 (§ 2 (4), § 3 (7), § 6 (1c))
geändert am 18. Mai 2007 (§4 (3) Satzungsneufassung aufgrund der Zusammensetzung der Vorstandschaft)

1 Name, Sitz und Zweck des Vereins

Der 1. Fußball-Club von 1922 Stockheim mit Sitz in Stockheim/Oberfranken hat den Zweck, das Turn- und Sportwesen zu fördern, den Geist und Körper zu kräftigen und gute Sitten zu pflegen. Alle parteipolitischen Bestrebungen sind ausgeschlossen. Der Verein steht auf demokratischer Grundlage und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

Die Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes sind:

(1) Abhaltung von geordneten Turn-, Sport- und Spielübungen,
(2) Unterhaltungen des Sportplatzes und des Vereinsheimes, sowie der Turn- und Sportgeräte,
(3) Abhaltung von Versammlungen, Vorträgen und Kursen, Veranstaltungen bzw. Teilnahme an Wanderungen, Festlichkeiten und dgl.,
(4) Ausbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern,
(5) Zugehörigkeit zum Bayerischen Landessportverband.

2 Mitgliedschaft

(1) Die Zahl der Mitglieder ist unbegrenzt. Einschränkungen auf bestimmte Personenkreise aus rassischen, religiösen oder politischen Gründen sind nicht statthaft.

(2) Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, d.h. aktiven und passiven Mitgliedern.

(3) Ordentliches Mitglied kann jeder Ehrenhafte beiderlei Geschlechts werden, der das 18. Lebensjahr zurückgelegt hat. Aktive sind solche, die sich in einer oder mehreren Abteilungen turnerisch oder sportlich betätigen, passive solche, die in keiner Abteilung tätig sind. Mitglieder, welche dem Verein langjährig angehört haben, werden zeitweilig geehrt.

(4) Zum Beitritt des Vereins sind auch Jugendliche ohne Altersbegrenzung mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters berechtigt. Die Betreuung dieser Jugendlichen obliegt dem Jugendleiter. Andere Rechte, als an den für sie angesetzten Übungsstunden und Spielen teilzunehmen, stehen ihnen nicht zu. Es sei denn, sie sind extra von der Vorstandschaft eingeladen.

3 Einnahmen, Ausgaben

(1) Die Einnahmen setzen sich zusammen aus den regelmäßigen Monatsbeiträgen der Mitglieder, den Überschüssen aus Veranstaltungen, den Abgaben und Leistungen der Abteilungen, den Mieten, freiwilligen Spenden und dgl.

(2) Zu Willenserklärungen, die den Verein in der Höhe von 0 – 3000,-- € belasten, ist die Zustimmung der Vorstandschaft, von über 3000,-- € die Zustimmung des Vereinsausschusses erforderlich.

(3) Der Verein dient gemeinnützigen Zwecken und erstrebt keine Gewinne.

(4) Ausgaben dürfen nur für sportliche, kulturelle und gesellige Zwecke erfolgen. Etwaige Gewinne dürfen nur für den satzungsmäßigen Zweck verwendet werden.

4 Verwaltung

(1) Die Verwaltung des Vereins erfolgt nach demokratischen Gepflogenheiten.

(2) Die Leitung des Vereins obliegt der Vorstandschaft und dem Vereinsausschuss.

(3) Die Vorstandschaft setzt sich aus sechs ordentlichen, gewählten Mitgliedern zusammen. Diese vertreten den Verein gem. §26 BGB gerichtlich und aussergerichtlich. Für die Vertretung nach aussen genügt die Zustimmung von zwei Vorstandsmitgliedern. Geschäfte mit Aussenwirkung sind innerhalb von 7 Tagen der gesamten Vorstandschaft zu berichten.

(4) Beim Ausscheiden eines Vorstandes aus der Vorstandschaft übernehmen die anderen Vorstände übergangsweise die Aufgaben des Ausscheidenden. Innerhalb von 3 Monaten ist eine ausserordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann ein neues Vorstandsmitglied wählt.

(5) Die Aufgaben der Vorstandschaft sind sportlichen und finanziellen Angelegenheiten zum Wohle der Mitglieder zu regeln, sowie den Schriftverkehr für den Verein zu übernehmen. Zudem ist sie für die Einberufung von Versammlungen, für die Festlegung der Tagesordnungspunkte sowie die Überwachung dieser verantwortlich.

(6) Den Vereinsausschuss bilden: die Vorstandschaft, der Pressewart, die Abteilungsleiter, die Spielleiter, die Zeug- und Platzwarte, die Ehrenmitglieder und zwei Revisoren.

(7) Der Vereinsausschuss hat die Geschäftsführung und Leitung des Vereins nach innen zur Aufgabe. Er ist verpflichtet, für Einhaltung und Ausführung aller Bestimmungen der Satzungen und der Geschäfts-, Haus- und Platzordnung Sorge zu tragen. Der Vereinsausschuss kann selbständig persönliche Angelegenheiten sowie Streitigkeiten unter Mitgliedern oder Vereinsangehörigen in Erledigung bringen.

(8) Gegen die Beschlüsse des Vereinsausschusses steht die Berufung in jeder Mitgliederversammlung offen. Sämtliche Beschlüsse des Vereinsausschusses sind zu protokollieren.

(9) Bei Amtsniederlegung oder Tod eines Ausschussmitgliedes wählt der Vereinsausschuss eines seiner Mitglieder zur einstweiligen Geschäftsführung bis zur nächsten Mitgliederversammlung, bei der dann die Ergänzungswahl erfolgt. Diese Bestimmung gilt nicht bei Fällen des §4/IV

(10) Der Vereinsausschuss hat in allen nicht der Vereinsversammlung oder einem anderen Vereinsorgan zugewiesenen Aufgaben die maßgebende Beschlussfassung. Diese Beschlüsse sind für den Vorstand bindend.
Der Vereinsausschuss kann:
(a) alle Angelegenheiten, auch solche, über die er endgültig beschließen könnte, der Vereinsversammlung zur Entscheidung unterbreiten,
(b) jederzeit die Einberufung einer Haupt- oder einer anderen Versammlung beschließen.

(11) Die mit einem Ehrenamt Betrauten haben nur Ersatzanspruch für tatsächlich erfolgte Auslagen. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Satzungszweck fremd oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen bedacht werden.

5 Eintritt, Austritt, Ausschluss

(1) Die Aufnahme als ordentliches Mitglied hat schriftlich zu erfolgen.

(2) Die Austrittserklärung hat schriftlich zu erfolgen. Mit dem Eintreffen derselben endigen, vorbehaltlich der Erfüllung der Bestimmungen über die Beiträge, die Rechte und Pflichten der Mitgliedschaft. Die Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis kann der Vereinsausschuss vornehmen, wenn Mitglieder trotz erfolgter Mahnung drei Monate mit der Bezahlung ihrer Beiträge im Rückstand geblieben oder allenfallsigen Entschädigungsverpflichtungen in dieser Zeit nicht nachgekommen sind. Die Streichung entbindet nicht von der Forderung des Vereins an den Ausgeschiedenen.

(3) Der Ausschluss aus der Mitgliedschaft erfolgt:
(a) bei groben oder wiederholten Vergehen gegen die Vereinssatzungen,
(b) bei unehrenhaftem Betragen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Vereinslebens,
(c) in leichteren Fällen kann zeitlicher Ausschluss erfolgen.

(4) Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet in erster Linie der Vereinsausschuss. Gegen den Beschluss des Vereinsausschusses steht dem Betroffenen binnen zwei Wochen (gerechnet von der Zustellung des Ausschlusses ab) das Einspruchsrecht zur ordentlichen Mitgliederversammlung zu, die dann endgültig entscheidet. Abstimmungen über den Ausschluss eines Mitgliedes erfolgen bei beiden Instanzen nur mit Stimmzettel.

(5) Dem Betroffenen ist vor dem Vereinsausschuss und bei Einspruch auch vor der ordentlichen Mitgliederversammlung ausreichend Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben.

6 Rechte, Pflichten, Beiträge der Mitglieder

(1) Alle ordentlichen Mitglieder haben in allen Versammlungen beratende und beschließende Stimme, sie sind Teilhaber am Vereinseigentum und Vereinsvermögen. Eine Sonderstellung einzelner Mitglieder in der Benützung von Vereinseinrichtungen und Geräten ist nicht statthaft. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre evtl. geleisteten Bareinlagen oder den gemeinen Wert gegebener Sacheinlagen, soweit dieselben nachweisbar sind, zurückerhalten.

(2) Wählbar in den Vorstand sind nur Volljährige, in den Vereinsausschuss alle Mitglieder.

(3) Es können im Verein in Erfüllung der Vereinszwecke besondere Abteilungen mit Genehmigung der Mitgliederversammlung gebildet werden. Ihre Satzungen bedürfen der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung. Die Auflösung einer solchen Abteilung kann nur in einer Hauptversammlung durch Stimmenmehrheit erfolgen.

(4) Der Monatsbeitrag beträgt für

Mitglieder über 18 Jahre ?? €
Jugendliche 14 – 18 Jahre ?? €
Jugendliche bis 14 Jahre ?? €

Der Monatsbeitrag kann in jeder Vereinsversammlung geändert werden.

7 Versammlungen und Geschäftsjahr

(1) Die satzungsmäßigen Versammlungen zerfallen in:

(a) Eine ordentliche Mitglieder-Jahresversammlung mit Wahl des Vereinsausschusses. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jeweils im ersten Quartal statt. Das Vereinsjahr schließt mit dem Tage der Jahreshauptversammlung.
(b) Außerordentliche Mitgliederversammlungen
(c) Mitgliederversammlungen

(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt auf Beschluss des Vereinsausschusses oder wenn ein Fünftel der Mitglieder mit Namensunterschrift unter Angabe des Zweckes, der Gründe usw. darauf anträgt. Ort und Zeit der Hauptversammlung sind durch Anschlag im Vereinslokal, Ortsanschlag, sowie Bekanntgabe in der Presse mindestens fünf Tage vorher bekanntzugeben.

(3) Die Beschlüsse und Wahlen der Mitglieder-Jahresversammlungen sind in das Berichtsbuch einzutragen und von der Vorstandschaft zu unterzeichnen. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der Erschienenen. 2/3-Mehrheit ist zur Beschlussfassung über Erwerb, Belastung und Veräußerung von unbeweglichem Vermögen, sowie bei Satzungsänderungen notwendig.

(4) In der ordentlichen Mitglieder-Jahresversammlung ist:

(a) vom Vereinsausschuss über die Tätigkeit des Vereins im verflossenen Jahr zu berichten, Rechnung zu legen.
Diese umfassen: Bericht der Vorstandschaft über Vereinsleben und Kassenbericht, Berichte der Spielleiter, Bericht der Zeug- und Platzwarte.

(b) der Vereinsausschuss mit Ausnahme der Vorstandschaft, die auf die Dauer von zwei Jahren gewählt ist, für ein Jahr zu wählen.
Die Wahl erfolgt per Handzeichen. Der Vorgeschlagene muss mindestens die Hälfte der anwesenden Stimmen auf sich vereinigen. Ist durch Stimmenzersplitterung infolge mehrerer Vorschläge eine absolute Stimmenmehrheit nicht erreicht worden, so ist in einem zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten des ersten Wahlganges vorzunehmen, die die meisten Stimmen auf sich vereinigten.

(5) Nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung können erledigt werden:

(a) Ersatzwahlen für den Vereinsausschuss und für die Vorstandschaft während des Geschäftsjahres,
(b) Satzungsänderungen,
(c) Auflösung des Vereins,
(d) Auflösung einer Vereinsabteilung.

(6) Die Mitgliederversammlungen dienen:

(a) zur Beschlussfassung über Ausgaben,
(b) zur Vornahme von Vereinsausschussergänzungswahlen während des Vereinsjahres,
(c) zur Besprechung von Vereinsangelegenheiten,
(d) zur Erledigung von Berufungen gegen Vereinsausschussbeschlüsse,

8 Auflösung

(1) Das Vermögen des Vereins umfasst den gesamten Besitz des 1. Fußball-Club einschließlich aller Abteilungen

(2) Löst sich eine Abteilung auf, so fällt deren Vermögen und Sportausrüstung an den Hauptverein.

(3) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Versammlung beschlossen werden, in der 4/5 des Mitgliederbestandes anwesend sind. Zur Beschlussfassung ist eine 2/3-Mehrheit notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.

(4) Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet den Vereinsgläubigern nur das Vereinsvermögen.

(5) Das nach Auflösung oder Abwicklung der Vereinsverhältnisse verbleibende Aktivvermögen ist der Gemeinde zur Verwaltung und Aufbewahrung zu übergeben, bis sich ein neuer Verein mit dem gleichen Zweck, wie § 1 dieser Satzung vorsieht, bildet.

9 Übergangsrecht

Bis zur nächsten Vorstandschaftswahl im Jahr 2009 wird als ordentliches Mitglied der 1.Vorstand, der 2.Vorstand, der 3.Vorstand, der Geschäftsführer, der Hauptkassier und der Schriftführer in die Vorstandschaft berufen. Dieses Übergangsrecht endet vorzeitig wenn auf einer ordentlichen Mitgliederversammlung eine neue Vorstandschaft gewählt wird.

10 Schlussbestimmung

Vorstehende Satzung tritt am Tage der Genehmigung durch die dazu gehaltene außerordentliche Mitgliederversammlung am 02. Juni 1956 in Kraft.

für die Richtigkeit

Stockheim, den 18.05.2007

Alfred Lang
Udo Madewitz
Roland Seit
Manfred Schwalb
Jürgen Lenker
Daniel Weißerth